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Spanien darf rumänische Arbeiter abweisen

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Spanien darf rumänische Arbeiter abweisen

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Die EU-Kommission hat Spanien die Erlaubnis erteilt die Zuwanderung von rumänischen Arbeitern vorübergehend einzuschränken. Rumänen brauchen für einen Job in Spanien wieder eine Arbeitserlaubnis.

Die neue Regelung wurde mit der hohen Arbeitslosigkeit im Land begründet. Spanien hat mit mehr als 21 Prozent die höchste Arbeitslosenquote innerhalb der EU. Die Beschränkung soll bis Ende 2012 für alle Branchen gelten. Eine Sprecherin der EU-Kommission erklärte:

“Der ständige Anstieg der rumänischen Einwohner in Spanien und ihre hohe Arbeitslosigkeit von rund 30 Prozent haben die Fähigkeit Spaniens neue Arbeiter aufzunehmen, beeinträchtigt. Die Begrenzung wird allerdings nicht die Rumänen betreffen, die bereits in Spanien eine Anstellung haben.”

Derzeit leben mehr als 800.000 Rumänen in Spanien, sie haben die Marokkaner als größte Einwanderergruppe abgelöst.

In zehn EU-Staaten, zu denen auch Deutschland, Frankreich und Österreich zählen, gelten für rumänische Arbeiter Beschränkungen bis Anfang 2014. Das war eine Bedingung für Rumäniens EU-Beitritt.