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Kursverfall scheint gestoppt

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Kursverfall scheint gestoppt

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Europas Börsen scheinen einen Boden gefunden zu haben. Nach den schweren Verlusten der vergangenen Tage konnten sie im Verlauf des Vormittags deutlich zulegen. EZB-Daten vertrieben Sorgen über Liquiditätsschwächen bei den Banken. Ab heute gilt in Frankreich, Italien, Spanien und Belgien ein teilweises Verbot von Leerverkäufen. Betroffen von dem befristeten Verbot sind vorallem Finanzwerte. Die Börsen in Japan und Korea konnten allerdings ihre im Tagesverlauf angehäuften Gewinne nicht behaupten und schlossen mit einem leichten Minus, die chinesischen Börsen waren leicht im Plus.

US-Präsident Barak Obama sucht die Schuld für die Schwierigkeiten der US-Wirtschaft zum Teil im Ausland. “Europa kämpft mit extremen finanziellen Turbulenzen, die inzwischen auch unsere Küsten erreicht haben. Auch Japans Erdbeben hat alle Finanzzentren dieser Welt erschüttert, inklusive unserem. Weil dadurch auch viele Handelspartner von uns nichts mehr nachfragten. Und das alles fordert unsere Wirtschaft heraus. Und wir sehen das auch an unseren Börsen; ein extremes Auf und Ab”, sagte Obama am Donnerstag.

Diesem erneuten Versuch Obamas die Märkte zu beruhigen scheint nur kurzzeitiger Erfolg beschienen zu sein. Nach dem kräftigen Gewinn gestern, deuten die US-Futers allerdings darauf, dass die Wall Street am Nachmittag wieder schwächer eröffnen dürfte.