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Neue Beschriftungsregeln für Lebensmittel

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Neue Beschriftungsregeln für Lebensmittel

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Damien aus Frankreich fragt:” Wie sehen die neue Beschriftungsregeln der EU für Lebensmittel aus?”

Es antwortet die konservative deutsche Abgeordnete im Europa-Parlament Renate Sommer.

Sie spricht englisch, daher hier ihr Original, anschließend die Übersetzung, bei der einige Begriffe zusätzlich erklärt werden.

“The consummer should know more about the food he, or she, buys and that’s the reason why we want to put much more information on the packages in a legible way to give the consummer the chance to do informed choices. We created exact rules for the legibility of the mandatory labelling.

Then we will have additionnally to the ingredients list that will remain mandatory of course, we will have, in a tabular form, a list of the most important nutrients always per 100 grammes or 100 militers, so that we can compare the products directly in the supermarket.

We will have a country of origin labelling for meat such as porc meat, poultry, sheep and goat.

We have it already since 2000 for beef and this is a big step forward, and we’ll have it as well in some year-time for meat as an ingredient in processed food. We will have a clear labelling of so called imitated food on the front of the pack for formed meat and for formed fish.

So that the consumer can see what he or she buys.

And there will be also a very very clear labelling for example of allergens : inside the ingredients list, they will be highlighted so they can be seen on the first view so that someone who has problems doesn’t need hours in the supermarket to study all the ingredients list.

“Der Verbraucher sollte mehr über Lebensmittel wissen, die er oder sie kauft. Das ist der Grund, warum wir mehr lesbare Informationen auf den Verpackungen wollen. Das gibt den Verbrauchern bessere Chancen auszuwählen.

Dafür haben wir exakte Vorschriften geschaffen.

So werden wir zusätzlich zur Inhaltsangabe die Pflicht einführen, in tabularischer Form immer bezogen auf 100 Gramm oder 100 Milliliter die wichtigsten Nährstoffe anzugeben, so dass man die Produkte direkt im Supermarkt vergleichen kann.

Wir werden das Herkunftsland anzeigen bei Schweine-, Geflügel-, Schaf- und Ziegenfleisch.

Das gibt es schon seit 2000 bei Rindfleisch, was ein großer Schritt vorwärts ist. Gleichzeitig werden wir auch Angaben bei verarbeitetem Fleisch einführen.

Das gilt auch bei sogenannten “Imitaten”, Lebensmittel, denen man nicht ansieht, woraus sie gemacht wurden, und bei neu zusammengeklebten Lebensmitteln wie Billig-Schinken.

So können die Verbraucher besser erkennen, was sie da kaufen. Und sie erkennen z. B. auch Allergene. Die sollen hervorgehoben werden, damit man nicht stundenlang Inhaltsangaben studieren muss.”

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