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Präsidentin Kirchner gewinnt Vorwahlen

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Präsidentin Kirchner gewinnt Vorwahlen

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Die argentinische Präsidentin Cristina Kirchner hat bei den Vorwahlen für die Präsidentschaftswahl im Oktober einen deutlichen Sieg errungen. Sie erhielt mehr als 50 Prozent der Stimmen.

Mit großem Abstand landete der Sohn des ehemaligen Präsidenten Raúl Alfonsín, Ricardo Alfonsín, auf Platz zwei.

In Argentinien besteht Wahlpflicht. Auch an den Vorwahlen, die in diesem Jahr zum ersten Mal stattfanden, müssen alle Wahlberechtigten teilnehmen.

Kirchner trägt seit dem Tod ihres Mannes Néstor Kirchner, der im vergangenen Oktober im Alter von 60 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben war, Trauer. Néstor Kirchner war von 2003 bis 2007 Präsident des südamerikanischen Landes. Seine 58-jährige Ehefrau Cristina, mit der er zwei Kinder hat, trat 2007 seine Nachfolge im Präsidentenamt an. Im Juni hatte sie ihre Kandidatur für eine zweite Amtszeit bei den Wahlen im Oktober bekanntgegeben.