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"Eurostat" errechnet beunruhigende Wirtschaftszahlen

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"Eurostat" errechnet beunruhigende Wirtschaftszahlen

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Die Wirtschaft lahmt in Euro-Land.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im II. Quartal 2011 nur um bescheidene 0,2 %.

Zu Jahresbeginn hatte der Aufschwung mit 0,8% noch mehr Fahrt gehabt.

Auch der weltweit bewunderte deutsche Wirtschaftsaufschwung ist im zweiten Quartal fast zum Stillstand gekommen – das überraschende Mini-Konjunkturplus von nur 0,1 Prozent ist das langsamste Wachstum seit Anfang 2009.

Erst vor wenigen Tagen schockte Paris mit Nullwachstum. Dagegen sehen die Schuldensünder Spanien und Italien mit o,2 und o,3 % fast noch gut aus.

In Deutschland haben Experten den schwachen privaten Konsum als Konjunkturbremse ausgemacht.

Und das, obwohl die Arbeitslosigkeit den niedriegsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht hat.

Oliver Roth von der Bank “Close Brothers Seydler” in Frankfurt/Main betont, angesichts der allgemeinen Weltwirtschaftslage hätten viele seiner Kollegen für Deutschland ein sehr gutes Jahr erwartet. Entsprechend groß seien nun Überraschung und Besorgnis beim Blick auf die deutschen Zahlen.

Da ist dann auch wieder von den “Ansteckungsrisiken” die Rede, davon, dass sie Schuldenkrankheit von den kleineren Ländern wie Griechenland, Irland oder Portugal auch auf die Großen übergreifen könnte.

Volkswirte hatten mit einer Konjunkturabkühlung gerechnet, für Deutschland aber immer noch ein Wachstum von bis zu 0,5 % erwartet.