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Merkel und Sarkozy beraten über Schuldenkrise in der Euro-Zone

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Merkel und Sarkozy beraten über Schuldenkrise in der Euro-Zone

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Die Schuldenkrise in der Euro-Zone ist das wichtigste und zugleich dringlichste Thema der Beratungen zwischen der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy am heutigen Nachmittag in Paris. Im Vorfeld des Treffens hieß es aus Berlin, über gemeinsame Staatsanleihen der Euro-Länder werde nicht gesprochen. Das Gegenteil davon dürfte der Fall sein, offiziell freilich nicht. Seit Tagen ist in den Hauptstädten Europas von nichts anderem die Rede. “Souveräne Regierungen müssen in Europa Entscheidungen treffen”, so der Chef der Weltbank, Robert Zoellick. “Sie tun das im Rahmen einer föderalen Struktur und es liegt in der Verantwortung jeder dieser souveränen Einheiten, zu entscheiden, wie sie auf die Herausforderungen, nicht nur die kurzfristigen, reagieren werden, oft gemeinsam mit ihren Zentralbanken. Es geht auch um die mittel- und langfristigen Herausforderungen, die von Markt zu Markt unterschiedlich sind.” Darum wird es in Paris gehen: Um die Turbulenzen an den internationalen Aktienmärkten in den vergangenen Tagen, um die Möglichkeiten Italiens, mit der Schuldenkrise fertig zu werden, um die Wirksamkeit der bisherigen Rettungspakete für die angeschlagenen Länder.