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Fußballerstreik in Spanien - der Ball ruht

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Fußballerstreik in Spanien - der Ball ruht

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Die Stadien werden am kommenden Wochenende wohl leer sein. Der Streit zwischen Mitgliedern der Spielergewerkschaft AFE und der Profi-Liga LFP brachte kein Ergebnis. Mit dem Streik will man dagegen protestieren, dass zahlreiche Vereine ihren Spielern die Gehälter nicht zahlen. Es geht um Summen von 50 Millionen Euro. Etwa die Hälfte der 42 Profivereine sind pleite.

Jose Luis Astiazaràn, Präsident der Profi-Liga:

“Die Spielergewerkschaft AFE ist bereit, alles auf`s Spiel zu setzen. Sie zeigen sich viel sturer, als in den letzten Meetings.”

Luis Gil von der Spielergewerkschaft AFE sieht das natürlich anders:

“Unser Streik ist nur gerecht. Die Spieler haben dieses Recht und wir vertreten ihre Interessen. Wir wollen, dass die Verträge eingehalten werden. Hier verlangt keiner mehr Geld.”

Am Freitag gibt es eine neue Verhandlungsrunde. Keiner glaubt an eine Einigung.

Der nicht ausgetragene Spieltag würde die Planungen der ersten und Zeiten Liga schwer durcheinanderbringen.