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Merkel und Sarkozy drücken den Märkten auf die Stimmung

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Merkel und Sarkozy drücken den Märkten auf die Stimmung

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Die Märkte sind enttäuscht vom deutsch-französischen Krisengipfel in Paris. Die von großen Teilen der Wirtschaft erwarteten Eurobonds lehnten der französische Präsident Nicolas Sarkozy und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ab. Die beschlossene Einführung einer Finanztransaktionssteuer für die Eurozone kommt bei den Anlegern ganz schlecht an. Und die geplante “europäische Wirtschaftsregierung” kann die Märkte nun wirklich nicht aus ihrer Depression holen.

Sarkozy erklärte, wie diese neue Wirtschaftsregierung aussehen soll: “Unser erster Vorschlag besteht darin, dass wir eine richtige Wirtschaftsregierung für die Eurozone schaffen wollen. Das heißt, die Regierungschefs der Euroländer treffen sich zwei Mal im Jahr oder öfter, wenn nötig.”

Der Euro verlor weiter an Wert, die Schweizerische National Bank versucht, eine noch stärkere Aufwertung des Schweizer Franken zu verhindern. Sie will die Liquidität auf dem Geldmarkt nochmals deutlich erhöhen, hieß es heute in Bern. Die Stimmung an den Börsen hat sich dem verregneten Sommer angepasst.