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Obamas Wahlkampftour mit peinlichem Störfeuer

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Obamas Wahlkampftour mit peinlichem Störfeuer

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Fast 500 Kilometer hat US-Präsident Barack Obama in seinem schwarzen Wahlkampf-Bus zurückgelegt auf seiner Dreitages-Tour durch den Mittleren Westen der USA. Heute ist der letzte Tag der Tour. Vor allem geht es dabei um Wirtschaft und Arbeitsplätze. Neun Prozent der Amerikaner sind ohne Job, der Wirtschaft geht es miserabel. Demonstranten säumen daher den Weg Obamas, der unter anderem mit einem 350 Millionen-Dollar Programm der Landwirtschaft unter die Arme greifen will.

Die Gegner und Herausforderer des Präsidenten haben sich eingeschossen. Mitt Romney, der bei den Republikanern um die Präsidentschaft kandidieren will, meinte:

“Mit zwei Tagen Bustour kann man nicht zweieinhalb Jahre falscher Arbeitsmarktpolitik gutmachen. Ich weiß, dass er das jetzt hier als Erfolg verkaufen will.”

Mit einer peinlichen Verwechslung blamierte sich derweil Michelle Bachmann von der ultrakonservativen Tea Party Bewegung. Sie gratulierte Elvis Presley gestern zum Geburtstag – allerdings war es der Todestag Presleys.

“Wir haben den Elvis-Song ‘Promised Land’ gespielt, als wir vorgefahren sind. Elvis ist der Beste, und wir dachten, wir feiern seinen Geburtstag, wenn wir gleichzeitig feierlich damit beginnen, unserem Land wieder Arbeit zu verschaffen.”

Auch Bachmann hat Chancen auf eine Präsidentschaftskandidatur für die Republikaner.

Diese machen Obama für die Wirtschaftskrise in den USA, die Herabstufung des Landes, die Arbeitslosigkeit verantwortlich. Obama wiederum hält ihnen vor, seine Demokraten im Kongress zu blockieren. Auf der Tour durch Minnesota, Iowa und Illinois sagte der Präsident, sein Vorgänger Bush habe die Finanzmisere verursacht.