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Papst unerwünscht

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In Madrid haben Tausende gegen den anstehenden Besuch von Papst Benedikt XVI. protestiert. Zu der Kundgebung hatten 140 Vereine und Organisationen aufgerufen.

Die Demonstranten wollen nicht, dass Steuergelder für den katholischen Weltjugendtag ausgegeben werden.Sie fordern auch eine Trennung von Staat und Kirche.

Die Indignados, die Empörten, die seit Monaten gegen den Sparkurs der spanischen Regierung und die hohe Arbeitslosigkeit protestieren, schlossen sich dem Zug an.

“Wir wollen einen laizistischen Staat. Religion und Staat müssen streng getrennt werden. Und die Privilegien der katholischen Kirche müssen Stück für Stück verschwinden,” so ein Mann.

Als die Demonstranten im Zentrum der Stadt auf den Platz Puerta del Sol strömten, kam es zu Zusammenstößen mit katholischen Jugendlichen, die den Papst verteidigten. Die Polizei versuchte die beiden Parteien voneinander fernzuhalten.