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Russland liefert weiter Waffen an Syrien

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Russland liefert weiter Waffen an Syrien

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Die syrischen Panzereinheiten haben offenbar die Küstenstadt Latakia verlassen. Das Staatsfernsehen sendete diese Bilder mit der Nachricht, dass die Armee ihre Operationen gegen “bewaffnete Terrorgruppen” erfolgreich beendet habe.

Die Regierungsgegner erzählen eine andere Geschichte. Es seien immer noch Gewehrsalven zu hören und die Truppen hätten sunnitische Wohnviertel angegriffen. Während der viertägigen Belagerung seien mindestens 30 Menschen getötet worden.

Jüngsten Informationen zufolge ist die Armee auf dem Weg ins Landesinnere. Truppen sollen in die Städte Homs und Hama einrücken.

Russland liefert unterdessen weiter Waffen an Syrien. Der Chef des Rüstungskonzerns Rosoboronexport erklärte, dass er sich an seinen Vertrag mit Damaskus halten werde, solange es keine Sanktionen gebe.

Der UN-Sicherheitsrat hat bisher lediglich Anfang August in einer Erklärung die Gewalt in Syrien verurteilt. Eine Resolution ist bislang am Widerstand von China, Russland und Indien gescheitert. Diesen Donnerstag will sich das UN-Gremium in New York erneut mit Syrien beschäftigen.