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US-Vizepräsident Biden soll Chinesen beruhigen

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US-Vizepräsident Biden soll Chinesen beruhigen

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Begleitet von seiner Enkeltochter ist der amerikanische Vizepräsident Joe Biden zu einem fünftägigen Besuch in China eingetroffen. Im Vorfeld kritisierten chinesische Kommentatoren die amerikanische Haushaltspolitik. Die Amerikaner sollten sich am Riemen reißen, so der Tenor. Biden will vor allem mit seinem Amtskollegen Xi Jinping eine gute Beziehung aufbauen, der 2012 die Nachfolge von Staats- und Parteichef Hu Jintao antreten soll.

China ist seit der Anhebung der Schuldengrenze und der Herabstufung der Bonität in den USA besonders besorgt. Die Volksrepublik hat mehr als ein Drittel ihres riesigen Devisenvorrats in US-Staatsanleihen angelegt und ist somit der größte Gläubiger der USA.

Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua forderte die USA auf, die ökonomischen Probleme auf “verantwortungsvolle Weise” zu lösen. Für die Volksrepublik stehe “viel auf dem Spiel”. Von Biden erhofft sich Peking eine Zusage, dass die chinesischen Anlagen in Übersee sicher sind.