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Nach Anschlag: Türkei schickt Luftwaffe gegen PKK

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Nach Anschlag: Türkei schickt Luftwaffe gegen PKK

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Die türkische Luftwaffe hat in der Nacht weitere Angriffe auf Stellungen der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK im Nordirak geflogen. Auslöser war der gestrige PKK-Anschlag auf einen Militärkonvoi im Südosten der Türkei. Wie der Generalstab mitteilte, feuerte die Armee zunächst mit Artillerie über die Grenze auf PKK-Posten. Insgesamt seien 60 Ziele der Kurden im Irak aus der Luft bombardiert worden.

Bei dem Anschlag bei Çukurca kamen nach Militärangaben acht türkische Soldaten und ein sogenannter Dorfschützer ums Leben. Manche türkischen Medien berichten von mindestens 12 Toten. Im Nordirak hat die PKK ihr Hauptquartier und mehrere Lager, von denen aus sie auch zu Angriffen in die Türkei startet.

Die der PKK nahestehende Nachrichtenagentur Firat berichtete, dass es am Morgen weitere Luftangriffe im Nordirak gab. Dabei seien auch Dörfer unter Feuer genommen worden. Das türkische Militär kündigte an, die Einsätze gegen die PKK würden im eigenen Land wie auch im Irak so lange fortgesetzt, bis die Organisation zerstört sei.