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Syrien hat Gewalt gegen Opposition angeblich beendet

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Syrien hat Gewalt gegen Opposition angeblich beendet

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In Syrien sind die Aktionen von Militär und Polizei gegen die Opposition angeblich beendet worden. Präsident Baschar al-Assad habe das in der Nacht gegenüber UN-Generalsekretär Ban Ki Moon erklärt, melden die Vereinten Nationen. Außerdem wolle Assad in den kommenden Monaten Reformen unternehmen, heißt es in der Mitteilung. Allerdings gibt es bislang keine unabhängige Bestätigung für Assads Aussagen.

Auch am Mittwoch war die Regierung wieder gegen die Opposition vorgegangen. In der Hafenstadt Latakia nahmen Soldaten Hunderte Menschen gefangen und brachten sie in ein Stadion. In Homs töteten Sicherheitskräfte mehrere Demonstranten.

Allerdings soll sich die Lage in Latakia inzwischen etwas beruhigt haben, berichten Medien. Die Regierung ziehe das Militär teilweise wieder ab.

Während Ban schnelle Reformen und eine Untersuchung der Vorfälle forderte, will die UN-Menschenrechtsbeauftragte jetzt dem Weltsicherheitsrat vorschlagen, dass sich das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag mit der Syrien-Frage befasst.