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Israelis und Palästinenser lassen die Waffen sprechen

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Israelis und Palästinenser lassen die Waffen sprechen

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Der gestrige Terroranschlag auf einen israelischen Bus bei Eilat hat einen Zyklus der Gewalt in Gang gesetzt. Auf die Vergeltungsschläge der israelischen Luftwaffe antworteten die Palästinenser mit zwei Raketen. Bei dem Angriff auf die Stadt Ashdod, südlich von Tel Aviv, wurden der israelischen Zeitung Haaretz zufolge sieben Menschen verletzt.

Eine Sprecherin des israelischen Militärs sagte:

“Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte werden diese anhaltende Gewalt nicht tolerieren. Wir werden alles tun, im Rahmen der Beschränkungen, um diesem Terror entgegenzutreten.”

Die israelische Luftwaffe flog in der vergangenen Nacht Angriffe auf insgesamt sieben Ziele im Gazastreifen. Dabei wurden nach palästinensischen Angaben sieben Menschen getötet und weitere 18 verletzt. Israel meldet, dass unter den Opfern Anführer und Mitglieder einer militanten Palästinensergruppe seien.

Nabil Shaath, der palästinensische Regierungsberater erklärte: “Nur Gewaltlosigkeit bringt uns voran. Das ist die einzige Möglichkeit, um die israelische Besatzung zu beenden. Doch bis es soweit ist, können wir auf keinen Fall die Vergeltungspolitik von Israel gegen die Zivilisten im Gazastreifen akzeptieren. Denn das ist eine kollektive Bestrafung und ein Kriegsverbrechen.”

Auf dem Herzlberg in Jerusalem wurden zwei der acht Opfer bestattet, die bei dem Anschlag auf den Bus in der Nähe von Eilat umkamen.