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Norwegen: Kein Kontakt zur Außenwelt für Breivik

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Norwegen: Kein Kontakt zur Außenwelt für Breivik

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Der norwegische Attentäter Anders Behring Breivik soll vier weitere Wochen in Isolationshaft bleiben. Das ordnete das Gericht in Oslo an. Der Richter begründete seine Entscheidung damit, dass Breivik ansonsten Beweismaterial verfälschen und mögliche Komplizen kontaktieren könne.

Der 32-Jährige hatte sich darüber beklagt, dass die Isolation eine “sadistische Foltermethode” sei.

Der Anwalt Sigurd Kolmset vertritt mehrere Opfer. Er äußerte sich über Breiviks Gemütszustand: “Er scheint nicht zu verstehen, welche Schmerzen und Qualen er vielen Menschen zugefügt hat. Er ist mehr mit seiner eigenen Lage beschäftigt. Für jene, die ihn untersuchen, ist das sicherlich eine Herausforderung.” Die Frage, ob Breivik Reue empfindet, verneinte der Anwalt.

Vier Wochen nach dem Massaker auf der norwegischen Insel Utöya haben die Angehörigen der Opfer den Ort des Geschehens besucht.

Polizisten begleiteten die Trauernden, um mögliche Fragen zu beantworten und um ihnen zu zeigen, wo die Toten gefunden wurden. Es soll ihnen dabei helfen, den Verlust besser zu verarbeiten.