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Russland hält weiter zu Assad

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Russland hält weiter zu Assad

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Während EU und USA den sofortigen Rücktritt des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad fordern, hält Russland nichts von einem solchen Schritt. Die Forderungen seien verfrüht, hieß es jetzt aus dem Moskauer Außenministerium, die Führung in Damaskus brauche mehr Zeit für Reformen.

Gestern hatten sich Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die USA für ein hartes Vorgehen der Vereinten Nationen gegen Syrien sowie Sanktionen gegen das Land ausgesprochen. Der britische UN-Botschafter Philip Parham sagte: “Wir arbeiten an einer Resolution des Weltsicherheitsrates, die Maßnahmen beinhaltet, um Druck auf die Verantwortlichen auszuüben.”

Syriens UN-Botschafter zeigte sich von den Rücktrittsforderungen unbeeindruckt, Russland und China stünden ja an der Seite von Damaskus. Beide Länder verfügen im Sicherheitsrat über ein Vetorecht.

Vor nicht ganz zwei Tagen hatte Präsident Assad erklärt, die Gewalt gegen die Opposition sei zu Ende. Moskau lobte dies nun als “sehr wichtige Verbesserung der Lage.”