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Vor 100 Jahren: spektakulärer Raub der "Mona Lisa"

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Vor 100 Jahren: spektakulärer Raub der "Mona Lisa"

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Am Sonntag jährt sich ein spetakulärer Kunstraub zum 100. Mal – Am 21. August 1911 zog sich der italienische Anstreicher Vincenzo Peruggia an wie ein Museumsarbeiter, hängte die Mona Lisa ab, löste es unter einer Treppe aus dem Rahmen und spazierte nach draußen, als der Pförtner des Louvre gerade nicht hinschaute. Sein Enkel im Örtchen Dumenza meint den Grund für die Aktion zu kennen.

“Er hat die Mona Lisa gestohlen, weil er irgendetwas Schockierendes unternehmen wollte, da Napoleon viele Kunstwerke aus Italien gestohlen hatte.”

Das hat geklappt – die Öffentlichkeit war empört über den dreisten Diebstahl, der heute noch Raum für Spekulationen lässt.

“Ich bin sicher, dass die Mona Lisa immer noch hier in Dumenza ist – unter einem Tisch vielleicht, und die Franzosen nur eine Kopie bekommen haben. Es ist ein bisschen verrückt, aber ich fände es schön, wenn es so wäre.”

Erst durch Peruggias Diebstahl wurde das fünfhundert Jahre alte Bild weltberühmt.

Aufgeflogen war Peruggia übrigens, weil er das Bild nach zwei Jahren einem Kunsthändler anbot – und dieser die Polizei einschaltete.