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Frankreich erhöht Steuern für Reiche, Tabak und Alkohol

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Frankreich erhöht Steuern für Reiche, Tabak und Alkohol

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Bei ihrer ersten Sitzung nach der Sommerpause hat Frankreichs Regierung die Wachstumsprognosen für das laufende sowie das kommende Jahr gesenkt. Außerdem beschloss sie weitreichende Sparmaßnahmen. Ziel ist es, bis 2013 das Haushaltsdefizit von 5,7 Prozent in diesem auf 3 Prozent 2013 zu drücken.

Finanzminister François Baroin bekräftigte die Entschlossenheit der Regierung, an den Defizitzielen festzuhalten, die im Pariser Dreijahresplan festgeschrieben sind. Sparen sei das oberste Gebot, so Baroin.

Der Beinahe-Börsen-Crash vom Sommer hatte die Regierung bewogen, auf strikten Sparkurs umzuschwenken. Auch will das Land bei den Ratingagenturen seine Bestnote AAA behalten. Jetzt sollen die Abgaben für Reiche ebenso steigen wie die Steuern auf Tabak und Alkohol. Insgesamt will Frankreich bis 2012 elf Milliarden Euro einsparen.