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Frankreich hält weiter zu libyschen Aufständischen

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Frankreich hält weiter zu libyschen Aufständischen

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Erneut sind die libyschen Aufständischen zu Gesprächen in Frankreich, wie in den letzten Monaten schon mehrmals. Machmud Dschibril ist gekommen, die Nummer Zwei des libyschen Übergangsrats. Sein Gastgeber Nicolas Sarkozy verspricht ihm weitere Hilfe.

Für den 1. September in Paris kündigt Frankreichs Staatspräsident eine Hilfskonferenz für Libyen an. Dazu würden alle bisherigen Verbündeten eingeladen, sagt er, aber man wolle auch über diesen Kreis hinausgehen.

Später nennt Sarkozy China, Russland und Indien als Wunschgäste dieser Hilfskonferenz: Länder, die den Militäreinsatz in Libyen nicht unterstützt haben.

Zu den Wünschen Dschibrils zählt es, so bald wie möglich über Gelder des libyschen Staats zu verfügen, die zur Zeit wegen der Sanktionen gegen das Gaddafi-Regime noch im Ausland eingefroren sind. Mehrere westliche Länder bereiten das im Weltsicherheitsrat schon vor.

Frankreich will auch den Militäreinsatz gegen die Gaddafi-Truppen fortsetzen – so lange, sagt Sarkozy, wie die Aufständischen das wollten und bis Gaddafi niemanden mehr bedrohe.