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Die libyschen Rebellen organisieren sich

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Die libyschen Rebellen organisieren sich

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Noch ist die Schlacht nicht geschlagen. Die Anhänger Gaddafis liefern sich weiter heftige Gefechte mit den Rebellen, in Tripolis aber auch außerhalb der Hauptstadt.

Jüngsten Informationen zufolge gibt es viele Tote und Verletzte. Den Ärzten gehen die Medikamente aus. Auch Treibstoff und Lebensmittel werden knapp. Viele Bewohner wagen sich nicht auf die Straße aus Angst vor den Gaddafi-treuen Heckenschützen.

Die Aufständischen sind offenbar immer besser organisiert: “Die verschiedenen Einheiten der Rebellen arbeiten zusammen. Sie sind vom Westen und Osten nach Tripolis gekommen. Sie haben alle das gleiche Ziel.” Ein anderer Kämpfer fügt hinzu:

“Mit Gottes Hilfe haben wir gute Arbeit geleistet. Wir haben miteinander kommuniziert und sind als Einheit in das Zentrum von Tripolis einmarschiert.”

Einer der Rebellen erklärt: “Wir haben einen Führungsstab in der Hauptstadt, in dem westlich gelegenen Jabal al-Garbi und im östlichen Teil der Stadt. Wir versuchen, die Kommunikation zwischen den drei Zentren aufrecht zu erhalten.”

Die Regierung der Aufständischen hat in Tripolis Quartier bezogen. Sie will von nun an die Geschicke des Landes leiten und sich um eine weitere Verbesserung der Organisation der Rebellen-Truppen bemühen.

Unser Reporter Jamel Ezzedini berichtet: “Rebellen aus ganz Libyen, aus Zantan, Naluth, Bengasi und anderen Städten, sagen, dass die Soldaten Gaddafis bei ihrem jüngsten Angriff auf Tripolis siegen wollten. Aufgeben kommt für sie nicht in Frage.”