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Gaddafi-Milliarden sollen dem neuen Libyen helfen

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Gaddafi-Milliarden sollen dem neuen Libyen helfen

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Beim Treffen der Libyenkontaktgruppe in Istanbul hat der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu die Freigabe der eingefrorenen libyschen Staatsgelder gefordert.

Es handelt sich dabei um Milliardenbeträge der Familie Gaddafi, die momentan im Ausland eingefroren sind. Allein Deutschland liegen mehr als 7 Milliarden Euro auf Eis. Für eine Freigabe ist ein Beschluss des UN-Sicherheitsrates notwendig.

Der UN-Sicherheitsrat müsse die nötigen Schritte in die Wege leiten, damit dies so bald wie möglich genehmigt werden könne, so Davutoglu.

Eine solche Entscheidung solle noch vor dem Ende des Fastenmonats Ramadan in der kommenden Woche getroffen werden.

Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi kündigte bei einem Treffen mit dem Vertreter der libyschen Übergangsregierung Machmud Dschibril in Mailand an, sein Land werde einen Teil der eingefroreren Gaddafi-Gelder freigeben und sprach konkret von einer Tranche von 350 Millionen Euro.