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Jobs-Rückzug heizt Debatte um künftigen Apple-Wert an

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Jobs-Rückzug heizt Debatte um künftigen Apple-Wert an

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Der Rückzug von Apple-Gründer Steve Jobs hat an den Märkten Zweifel geweckt, ob das Unternehmen auch künftig seinen Wert behalten kann. Die Aktie gab nach der Botschaft aus Kalifornien schon mal nach.

1980 startete Apple an der Börse, die Aktie gabs damals für 3,59 Dollar das Stück. Es folgte eine längere Phase ohne größere Kurssprünge. Dann kam 1998 mit dem neugestalteten iMac ein Wendepunkt in der Firmengeschichte. Die Produkte wurden schöner, besser und gefragter. Mit iPhone und iPad schoss der Aktienkurs dann in den letzten Jahren raketenhaft ins Astronomische, auf über 350 Dollar.

Unter Analysten werden jetzt Stimmen laut, die Strahlkraft von Apple könnte ohne Jobs leiden, was sich auf den Wert der Apple-Aktie auswirken würde.

Fidel Helmer von Hauck & Aufhäuser meinte: “Steve Jobs war sehr kreativ und hat den Apple-Konzern eben weit nach vorne gebracht, und ich kann mir vorstellen, dass das in Zukunft zumindest etwas ruhiger werden wird.”

Die Nachrichten haben auch die Aktien der asiatischen Apple-Zulieferer zumindest zeitweise auf Talfahrt geschickt. Apple-Konkurrent Samsung dagegen verzeichnete einen Kursanstieg. Seinen iPad-Widersacher Galaxy darf der Konzern aus Seoul aber weiterhin nicht auf dem deutschen Markt anbieten. Das Produkt sei dem von Apple zu ähnlich, entschied ein Gericht in Düsseldorf.