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Syrien: Gewalt gegen Regimegegner geht weiter

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Syrien: Gewalt gegen Regimegegner geht weiter

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Ein besinnlicher Abend für Baschar Assad: Syriens Staatspräsident empfängt religiöse Vertreter zum abendlichen Fastenbrechen im Ramadan.

Dabei mahnt er die Geistlichen zu ihrer Verantwortung für die Moral im Land – aus Anlass der Unruhen im Land, der anhaltenden Proteste gegen seine Herrschaft.

Gegen seine Gegner geht Assad weiter mit Gewalt vor. Bei der UNO zeigt man sich unzufrieden und wirft ihm vor, er stehe nicht zu seinen Zusagen.

Vor dem Sicherheitsrat sagt der zuständige Untergeneralsekretär Lynn Pascoe, trotz aller Versprechen habe Assad in einem Interview erst vor wenigen Tagen wieder zur Gewalt gegen Zivilisten geschwiegen.

Stattdessen habe er Angriffe auf Soldaten oder Polizisten verantwortlich gemacht. Politische Ankündigungen seien wenig glaubhaft, so lange die Sicherheitskräfte weiter wüteten. Die Weltgemeinschaft bleibe skeptisch, sagt Pascoe.

In der Hauptstadt Damaskus ist der regierungskritische Karikaturist Ali Fersat zusammengeschlagen worden. Er kam mit Wunden an Händen und Gesicht ins Krankenhaus. In seinen Zeichnungen geht es schon lange um Unterdrückung und Ungerechtigkeit in der arabischen Welt. Die Entwicklungen in Syrien hat er ausdrücklich begrüßt.