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Versorgungsengpässe in Libyens Hauptstadt

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Versorgungsengpässe in Libyens Hauptstadt

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Der Nationaler Übergangsrat will die Lage in Tripolis schnell verbessern. Nun, da die Aufständischen die Stadt fast vollständig unter Kontrolle haben, reisen die Mitglieder nach und nach von Bengasi an. Tripolis wirkt von den tagelangen Kämpfen wie ausgeblutet.

Grundnahrungsmittel, Benzin und Wasser werden knapp. In der Altstadt von Tripolis verkaufen Lebensmittelhändler die letzten Waren. Die Großhändler können keinen Nachschub liefern. Auf den Straßen türmt sich der Müll.

Natürlich brauche man Nahrung und Sicherheit, außerdem wolle sie sich nun auf das Ende des Fastenmonats vorbereiten, so eine Libyerin auf den Straßen der Hauptstadt.

Doch die Küstenstraße nach Tripolis, die Versorgungsader, ist noch blockiert. Zwar haben die Aufständischen den tunesischen Grenzposten Ras Ajdir in der Hand, doch Kämpfe in Zuwara erschweren die Lieferungen. Nur über die Nafusa Berge gelangt etwas Nahrung und Benzin in die Hauptstadt.