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"Irene" lässt New York hinter sich

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"Irene" lässt New York hinter sich

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Der Wirbelsturm “Irene” hat in den vergangenen Stunden über dem US-Bundesstaat New York getobt. Bilder aus Long Island zeigen, wie ein Turm der Rettungsschwimmer fortgerissen wird.

Als “Irene” die Stadt New York erreichte, wurde der Hurrikan bereits zu einem Tropensturm heruntergestuft. In den zuerst von “Irene” heimgesuchten Gebieten waren in den ersten 24 Stunden mehr als drei Millionen Menschen ohne Strom.

Das öffentliche Leben in der Millionenstadt New York kam völlig zum Erliegen. Straßen sind überflutet. In Manhattan blieben Bars und Restaurants geschlossen, Broadway und Times Square sind menschenleer. Die Flughäfen der Stadt, der Busverkehr sowie die U-Bahn blieben geschlossen.

Bürgermeister Michael Bloomberg erklärte: “Die Zeit für Evakuierungen ist vorbei. Bleiben Sie, wo Sie sind und versuchen Sie, sich so gut es geht zu schützen. Bleiben Sie drinnen, bis sich die Wetterbedingungen wieder verbessern. Wir werden die nächsten 24 Stunden gut überstehen. Das versichere ich ihnen.”

Auf der Insel Long Island waren 400.000 Menschen von den Evakuierungen betroffen, im Bundesstaat New Jersey mehr als eine Million. An der Ostküste sind bisher elf Menschen ums Leben gekommen. Es werden Schäden in Milliardenhöhe erwartet.