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Irak: Selbstmordanschlag auf Moschee

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Irak: Selbstmordanschlag auf Moschee

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Die Sunniten in Bagdad trauern, um die 29 Gläubigen, die gestern bei einem Anschlag auf die

Umm-al-Qura-Moschee aus dem Leben gerissen wurden.

Der Selbstmordattentäter gab sich als Bettler aus. Er gelangte kurz vor dem Ende der Abendgebete in die Moschee, wo er sich in Luft sprengte.

Die Umm-al-Qura-Moschee ist das größte sunnitische Gotteshaus in Bagdad. Der ihr vorstehende Imam ist bekannt für seine Predigten gegen extremistische Gewalt.

Die Polizei geht davon aus, dass al-Quaida hinter der Tat steckt.

Beobachter fürchten, dass dieser Anschlag auf ein sunnitisches Gotteshaus den Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten erneut entfachen könnte.

Vor fünf Jahren hatten Gewalttaten beider Seiten das Land fast in einen Bürgerkrieg gestürzt.

Im Irak wächst außerdem die Sorge, dass die einheimischen Sicherheitskräfte den Terroristen nach dem geplanten Abzug der US-Truppen zum Jahresende nicht gewachsen sein könnten.