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Proteste gegen Verlandung

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Proteste gegen Verlandung

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In der iranischen Provinz Ost-Aserbaidschan ist eine friedliche Demonstration von Umweltaktivisten gewaltsam niedergeschlagen worden.

Die Demonstranten hatten versucht, auf die zunehmende Verlandung des Urumia-Sees aufmerksam zu machen.

Das iranische Parlament jedoch hatte die Verlandung erst kürzlich als “natürlichen Vorgang” bezeichnet, der keinerlei Gegenmaßnahmen erfordere.

Der See im äußersten Nordwesten des Landes trocknet unter anderem deswegen aus, weil in den einmündenden Flüssen über 30 Talsperren errichtet wurden.

Ähnlich wie beim zentralasiatischen Aralsee wird mit dem Wasser die Landwirtschaft gespeist. Der See trocknete infolge des Wassermangels zusehends aus.

Probleme bereitet ausserdem die zurückbleibende Salzkruste. Dieses Salz wird vom Wind oft viele hundert Kilometer landeinwärts getragen, wo es weiteres Ackerland unfruchtbar werden lässt.