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Chinese kauft Teile Islands

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Chinese kauft Teile Islands

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Ein chinesischer Investor hat ein riesiges Areal in Island gekauft.

Angeblich zum Bau eines 70 Millionen Euro teuren Öko-Tourismus-Projektes hat sich der chinesische Investor Huang Nubo das Gebiet gesichert.

Seiner Firma Zhongkun gehören Ferienanlagen in China und anderen Teilen der Welt.

Islands Lage zwischen Europa und Nordamerika gewinnt zunehmend an Bedeutung, dürften doch die bislang zugefrorenen arktischen Gewässer durch den Klimawandel in absehbarer Zeit schiffbar werden.

Die isländische Regierungschefin jedoch hat keine Bedenken gegen ein chinesischen Investor.

Was einige Isländer aufhorchen lässt, ist die Tatsache, dass Huang früher für die chinesische Propagandabehörde und das Bauministerium gearbeitet haben soll.

Huang hat einen vorläufigen Vertrag über den Kauf der 300 Quadratkilometer Land abgeschlossen,- das Geschäft muss aber noch von Peking und Reykjavik abgesegnet werden.

Auf der “Forbes”-Liste der reichsten Menschen der Welt rangierte Huang 2010 mit einem Vermögen von 890 Millionen Dollar auf Platz 161.

Nach dem Zusammenbruch seines Bankensektors 2008 war Island nur knapp einem Staatsbankrott entgangen.