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Kuba: Die "Damen in Weiß" in Not

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Kuba: Die "Damen in Weiß" in Not

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In Kuba haben die regierungskritischen “Damas de Blanco”, also die “Damen in Weiß”, die Kirche um Hilfe gebeten. Seit ein paar Wochen werden die Dissidenten bei ihren Protestmärschen von Anhängern der Regierung angegriffen. Einer kubanischen Menschenrechtsorganisation zufolge hat die Poizei mehr als 65 Oppositionelle festgenommen.
 
Berta Soler, Mitglied der “Damen in Weiß“ erzählt:
“Die Regierung hatte mehr als 300 Männer geschickt. Sie trugen schwarze Kapuzen und hatten Schlingen. Sie sahen wie Henker aus. Sie griffen uns mit Tränengas an.”
 
Die “Damen in Weiß” trafen sich mit einem Vertreter des kubanischen Erzbischofs Jaime Ortega.
 
Die katholische Kirche kam ihnen bereits im April 2010 zur Hilfe und sprach mit dem kubanischen Präsidenten Raul Castro. Die Gewalt und Unterdrückung hatte daraufhin aufgehört.