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Libyen-Konferenz eröffnet

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Libyen-Konferenz eröffnet

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In Paris sind am Donnerstag Vertreter von rund 60 Staaten zusammengekommen, um über die Zukunft Libyens zu beraten. Es geht um die Koordinierung der internationalen Hilfe in Milliardenhöhe. Der Übergangsrat fordert die schnellstmögliche Freigabe der eingefrorenen libyschen Auslandsguthaben. Die Europäische Union hatte vor der Konferenz ihre Wirtschaftssanktionen gelockert. Damit so die EU-Außenbeauftragte Baroness Ashton, solle signalisiert werden, dass die EU entschlossen sei “das libysche Volk und die Übergangsbehörden in der Übergangszeit zu unterstützen”.

“Unterstützung nicht nur dafür, sicherzustellen, dass die Sanktionen aufgehoben werden, sondern auch für die Wirtschaft, dass sie wieder Schwung aufnimmt und die Menschen, die das Herz der Wirtschaft sind, Arbeit haben”, sagte Baroness Ashton.

Auch Deutschland, Russland und China, die sich bei der Abstimmung über die Libyen-Resolution im UN-Sicherheitsrat der Stimme enthalten hatten, nehmen teil, die Chinesen lediglich als Beobachter.