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Anders Lernen: Von Dschungelschulen und Outdoor-Kindergärten


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Anders Lernen: Von Dschungelschulen und Outdoor-Kindergärten

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Nicht in allen Lebensräumen ist ein herkömmlicher Schulalltag möglich: Im Regenwald oder in der Arktis zum Beispiel wird unter extremen Bedingungen gelehrt und gelernt. Wir stellen drei ungewöhnliche Lehrinstitutionen in drei Ländern vor:

Dschungelschule in Indonesien

Im indonesischen Regenwald leben die Orang Rimba, ein indigenes Volk von Nomaden und Jägern. Da der Dschungel kontinuierlich schrumpft, fürchten sie um ihren Lebensraum und ihre kulturelle Identität. Doch das stolze Volk ist bereit zu kämpfen: In einer eigenen Schule lernen die Orang Rimba, welche Rechte sie haben, und wie sie diese erfolgreich einsetzen.

Outdoor-Kindergarten in Norwegen

In Norwegen werden Outdoor-Kindergärten immer beliebter: Bereits in jeder zehnten Vorschule wird im Freien gespielt und gelernt – und das rund ums Jahr. Die Aktivitäten sind dem Wetter und der Jahreszeit angepasst. So lernen die Kinder nicht nur die Natur kennen und schätzen, sie werden – nach Meinung vieler Eltern und Pädagogen – stärker, unanbhängiger und kreativer als in einem herkömmlichen Kindergarten.

Schwimmendes Klassenzimmer in Kambodscha

In der schwimmenden Stadt Preak Toal in Kambodscha schwimmt auch die Schule auf dem See. Wer zum Unterricht will, braucht also ein Boot – und muss zudem schwimmen können, so die Vorschrift. Aber nicht nur das hält viele Kinder in der armen Region von einem Schulbesuch ab: Oft muss der Nachwuchs den Eltern beim Fischfang helfen, um das Einkommen der Familie aufzubessern.

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