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Gaza-Hilfsflotte: Hochspannung zwischen Türkei und Israel

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Gaza-Hilfsflotte: Hochspannung zwischen Türkei und Israel

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Die Türkei droht Israel: Wenn Jerusalem sich nicht bis zur offiziellen Veröffentlichung eines UN-Berichtes zum Militäreinsatz gegen die Gaza-Hilfsflotte entschuldigt, werde man einen „Plan B“ in Kraft setzen – so Außenminister Ahmet Davutoglu. Die Türkei hat den israelischen Botschafter ausgewiesen.

Das 105 Seiten starke UN-Papier dürfte in den nächsten Tagen veröffentlicht werden, die “New York Times” berichtete vorab im Internet. Zwar hätten sich die israelischen Soldaten angesichts des

“organisierten und gewalttätigen Widerstandes einer Gruppe von Passagieren” verteidigen dürfen, so der Tenor. Aber der Verlust von neun Menschenleben sei inakzeptabel.

Vor 15 Monaten hatte ein israelisches Spezialkommando im östlichen Mittelmeer das

türkische Schiff “Mavi Marmara” aufgebracht, das

die Seeblockade vor dem Gazastreifen durchbrechen wollte.

Bisher habe Israel Entschädigungen abgelehnt, so Medienberichte. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte den Zwischenfall bedauert.