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Internationale Rückendeckung auf Libyen-Konferenz


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Internationale Rückendeckung auf Libyen-Konferenz

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy kündigte an, dass etwa zehn Milliarden Euro libyscher Gelder für den Wiederaufbau des Landes freigegeben würden. “Das Geld, das von Gaddafi und seinen Angehörigen hinterzogen wurde, muss den Libyern zur Verfügung gestellt werden. Wir wollen gemeinsam das Geld aus dem Libyen von gestern freimachen und es in den Wiederaufbau des Libyens von heute stecken,” sagte Sarkozy.

Das sind erst nur Teilbeträge – eine komplette Freigabe der im Ausland geparkten Gelder des Gaddafi-Clans wird bisher noch durch die UN-Sanktionen verhindert.

Der Vorsitzende des Nationalen Übergangsrates Mustafa Abdel Dschalil richtete sich direkt an die Libyer und erklärte, es sei nun an ihnen, gleich Mehreres zu beweisen: Erstens sich an die Abmachungen zu halten. Zweitens: Für Stabilität und Frieden in Libyen zu sorgen. Als dritten Punkt nannte Dschalil Vergeben und Toleranz.

Großbritanniens Premier David Cameron sprach im Namen der Konferenzteilnehmer dem Übergangsrat sein Vertrauen aus. Die deutsche Regierung kündigte außerdem an, akute Unterstützung in Krankenhäusern, bei der Wasserversorgung und Transporten zu leisten.

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