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Keine neuen Jobs in den USA - Obama unter Druck

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Keine neuen Jobs in den USA - Obama unter Druck

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Für die Wirtschaft in den USA sieht es düster aus und damit auch für den dortigen Arbeitsmarkt. Am Donnerstag hatte die US-Regierung die Wachstumsprognose für dieses Jahr von 2,6 auf 1,7 Prozent gesenkt. Jetzt wurden die neuesten Zahlen vom Arbeitsmarkt bekanntgegeben, sie sind enttäuschend. So wurden im August praktisch keine neuen Stellen geschaffen, die Quote blieb wie im Vormonat bei 9,1 Prozent.

Seit März ist die Arbeitslosigkeit in den USA kontinuierlich gestiegen, mit einem kurzen Rückgang im Juli. Ökonomen hatten auf 70 000 neue Jobs im August gehofft.

Die hohe Zahl an Menschen ohne Arbeit drückt auf die Kauflaune, die rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung in den USA ausmacht. Und sie drückt auf die Umfragewerte von US-Präsident Barack Obama, der sich gerade für den Wahlkampf warmlaufen muss. Damit er bessere Chancen auf einen Verbleib im Amt hat, braucht Obama kaum etwas so sehr, wie Erfolgsmeldungen vom Arbeitsmarkt. Mit Allen Kruger hat er drum auch Anfang der Woche einen ausgewiesenen Arbeitsmarktexperten zum Obersten Wirtschaftsberater im Weißen Haus gemacht.

Am Donnerstag kommender Woche will er seine Pläne für mehr Wachstum und Beschäftigung vor beiden Kammern des US-Kongresses vorstellen. Er rief Demokraten und Republikaner dazu auf, parteipolitisches Kalkül beiseite zu lassen und nur zum “Besten des Landes” zu entscheiden.