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Schwierige Mission der Arabischen Liga in Syrien 

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Schwierige Mission der Arabischen Liga in Syrien 

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Die Arabische Liga hat an Syrien appelliert, das Blutbad in dem Land zu beenden, mehrfach. In den nächsten Tagen will ihr Generalsekretär Nabil al-Arabi die Regierung von Baschir al-Assad in Damaskus persönlich davon abbringen, weiter Truppen und Panzern gegen Demonstranten einzusetzen. 
 
Während der Revolution in Ägypten Anfang des Jahres 2011 zählte al-Arabi zu den Vermittlern zwischen den Demonstranten und dem Regime Mubaraks. Als neuer Generalsekretär muss er mit verschiedenen Krisenherden und einer innerlich zerrissenen Liga  klarkommen.
 
Das syrische Volk habe ein Recht auf politische, soziale und wirtschaftliche Reformen, so die Arabische Liga, die Stabilität Syriens sei entscheidend für die Stabilität der arabischen Welt und der Region.
 
Syrische Sicherheitskräfte haben laut Opposition im Nordwesten des Landes allein am Sonntag mindestens acht Zivilisten getötet – bei Einsätzen in Hama und der angrenzenden Provinz Idlib. Offizielle Medien berichten von neun Toten im Zentrum des Landes, darunter serchs Militärs.
 
Der Chef des Internationalen Roten Kreuzes 
Jakob Kellenberger ist bereits in Damaskus. Sein Thema ist die Versorgung von Kranken und Verwundeten. Ausserdem will sich das Rote Kreuz um inhaftierte Regimegegner kümmern und um Zugang zu den Gefängnissen des Landes.
 
Nach Angaben der Vereinten Nationen (UNO) kamen seit März mehr als 2.200 Menschen bei den Unruhen in Syrien ums Leben.
 
 
 
Sigrid Ulrich mit afp, sarsura-syrien