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Die koreanische Küche will die Welt erobern

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Die koreanische Küche will die Welt erobern

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Als Gastgeber zahlreicher internationaler Events zeigt sich Südkorea derzeit weltoffen wie noch nie. Und: Auch die koreanische Küche will die jetzt die Welt erobern – mit einer Generation junger, kreativer Köche. FOCUS hat mit einigen von ihnen gesprochen.

Wie schmeckt koreanische Küche? Das können Touristen auf einer kulinarischen Stadtführung durch Seoul herausfinden. Ins Leben gerufen wurde die Schlemmertour von der Organisation “Korean Food Goes Global”. Viele der Teilnehmer kosten zum ersten Mal Kimbaps (Reisrollen) oder Bimbaps (Reis mit Fleisch) – koreanische Spezialitäten sind im Ausland noch nicht so bekannt wie etwa japanisches Sushi oder thailändisches Curry.

Das soll sich jetzt ändern: Korea will die internationale Trend-Gastronomie erobern.

Die landestypische Küche ist stark gewürzt und für den ausländischen Gaumen ungewohnt. Damit es auch anderen Nationen schmeckt, passen junge koreanische Köche traditionelle Speisen dem westlichen Gaumen an. Immer öfter kommt ein Mix aus koreanischen und westlichen Gerichten auf den Tisch. Auch lassen sich immer mehr koreanische Köche im Ausland ausbilden.

Nicht nur die hohe Gastronomie soll exportiert werden, auch die koreanische Fast-Food-Kette Bibigo hat Pläne, die Welt zu erobern. Auf dem Menü steht die Schnellvariante des traditionellen Gerichts Bimbap. In den USA und in Singapur gibt es bereits Bibigo-Filialen, als nächstes soll Europa an der Reihe sein.