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Europas Börsen von Schulden-Angst gepackt

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Europas Börsen von Schulden-Angst gepackt

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Die anhaltenden Konjunktur- und Schuldensorgen haben den europäischen Börsen zum Wochenauftakt empfindlich zugesetzt. Frankfurt verlor mehr als fünf Prozent und sackte auf den

tiefsten Stand seit zwei Jahren. Auch Zürich verlor kräftig und zwar vier Prozent.

Börsianer gehen indes davon aus, das dies alles erst der Anfang ist. Oliver Roth von Close Brothers Seydler Bank: “Wir wissen, dass diese Woche weitere Konjunkturdaten anstehen, und das bedeutet, dass die Schuldenkrise einen neuen Freund gefunden hat, nämlich die Rezession, und die wird weiterhin an der Börse gespielt, und das sorgt natürlich für Ungemach.”

Nach den enttäuschenden US-Arbeitsmarktzahlen vom Freitag konzentrierte sich der Handel wieder verstärkt auf die Euro-Krise. Zweifel an der Seriosität der Sparprogramme Griechenlands und Italiens standen dabei im Mittelpunkt. Auch glaubten Investoren nicht an eine entschlossene politische Führung in Europa, um der Krise Herr zu werden. Zudem gab die UBS eine pessimistische Börsenprognose ab.

Der Euro orientierte sich ebenso nach unten wie die Ölpreise.