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Nach dem Tsunami der Taifun: Weiter mehr als fünfzig Vermisste in Japan

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Nach dem Tsunami der Taifun: Weiter mehr als fünfzig Vermisste in Japan

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Nach der Verwüstung durch den Taifun “Talas” haben die japanischen Rettungskräfte ihre Suche nach Vermissten fortgesetzt. Diese gestaltet sich vor allem in den bergigen Gebieten schwierig, viele Straßen sind durch Erdrutsche unterspült.

Mehr als dreißig Menschen kamen bei dem Wirbelsturm ums Leben, mehr als fünfzig wurden an diesem Montag noch vermisst. Der Taifun schwächte sich inzwischen zu einem tropischen Zyklon ab, die Behörden warnten aber weiterhin vor starken Regenfällen.

“Talas” war der verheerendste Taifun in Japan seit 2004. Er traf am Samstag auf den japanischen Archipel. Vor allem der Westen des Landes wurde in Mitleidenschaft gezogen. Der Tsunami hatte im März die Ostküste heimgesucht.

Durch die heftigen Regenfälle wurden ganze Ortschaften überflutet und Erdrutsche ausgelöst. Vielerorts sind Strom- und Telefonleitungen unterbrochen, Gebäude eingestürzt oder unter Erd- und Schlammmassen begraben. Die Behörden riefen zehntausende Menschen auf, sich in Sicherheit zu bringen.

Neben der Polizei und Feuerwehr ist auch das Militär im Einsatz.