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Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern: Noch eine Ohrfeige für CDU und FDP

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Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern: Noch eine Ohrfeige für CDU und FDP

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Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Heimat Mecklenburg-Vorpommern eine schwere Schlappe eingesteckt. Bei der Landtagswahl büßte die CDU mehr als 5 Prozent der Stimmen ein.

Die CDU verliert damit nach Hamburg und Baden-Württemberg schon zum dritten Mal in diesem Jahr.

Die FDP wurde von den Wählern regelrecht abgestraft. Mit nur 2,8 Prozent scheitern die Liberalen an der Fünf-Prozent Hürde und werden nicht ins Schweriner-Schloss einziehen.

Die SPD bleibt mit 35,6 Prozent stärkste Kraft. Ihr Spitzenkandidat Erwin Sellering kann das Land weiterregieren. Bei den Regierungspartnern hat Sellering die Wahl zwischen der schwächelnden CDU und der drittplatzierten Partei Die Linke.

Die Grünen schaffen mit 8,4 Prozent zum ersten Mal den Sprung ins Parlament. Damit sind sie jetzt in allen 16 deutschen Landesparlamenten vertreten, wie sonst nur CDU und SPD. Für Grünen-Chef Cem Özdemir ist das eine “Eine echte Sensation”.