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11. September 2001 - kein Tag wie ein anderer

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11. September 2001 - kein Tag wie ein anderer

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New York, 11. September 200. Kurz vor 9 Uhr kracht eine Boeing von American Airlines mir 790 km/h in den Nordturm des World Trade Center. Zwischen den Etagen 93 und 99 erfolgt der Aufschlag, der Turm brennt. Das Flugzeug war nach dem Start in Boston entführt worden.

Rund 15 Minuten später erscheint eine zweite Boeing im Tiefflug am Himmel über Manhattan.

Sie trifft den Südturm zwischen dem 77. und dem 85. Stock. Auch dieses Flugzeug war nach dem Start in Boston entführt worden. Aber das wird die Welt erst später erfahren. Ebenso wie die Zahl der Opfer: Mehr als 3000 Menschen sterben bei diesen beiden Attentaten. Der Terrorismus geht in eine neue Runde.

US-Präsident George W. Bush besucht an diesem Morgen eine Schule in Sarasota, Florida. Ein Mitarbeiter flüstert ihm die unfaßbare Neuigkeit ins Ohr. Bush bleibt noch einige Minuten sitzen.

In New York zeigen die Uhren 9 Uhr 30, als er schließlich vor die Kameras tritt und einer entsetzten Öffentlichkeit mitteilt: “Es hat sich eine nationale Tragödie ereignet. Zwei Flugzeuge sind in die Türme des World Trade Center gerast. Es handelt sich offensichtlich um eine Terroristenangriff auf unser Land.”

Bundeshauptstadt Washington. Wenige Minuten später. Eine dritte Maschine wird von ihren Entführern in den Westflügel des Verteidigungsministeriums gelenkt.

Pentagon-Mitarbeiter sterben. Cheryl Ryefield kommt gerade zur Arbeit, sieht das anfliegende Flugzeug. Sie berichtet: “ Ein Flugzeug kam hinter dem Hügel hervor, direkt zwischen dem highway und dem Navy-Anbau. Ich wusste sofort, was das war und dachte doch, ‘das kann nicht sein, die müssen stoppen´ Aber es kam heran, parallel zum Hügel, beschleunigte noch und weackelte mit den Tragflächen. Für einen Moment sah ich in das Pilotenfenster. Dann knallte das Flugzeug in das Gebäude.”

In New York brennen inzwischen beide Türme.

Vom Feuer eingeschlossenen Menschen springen von hoch oben in den Tod.

Um 9 Uhr 59 stürzt der Südturm ein. Begräbt unter sich Menschen, die dort arbeiteten und Feuerwehrleute, die sie zu rettten versuchten.

Von Hunderten wird man keine Spur mehr finden.

Helfer, die gerade noch so davonkommen, werden für den Rest ihres Lebens an den physischen und psychischen Folgen dieses Schreckenstages leiden.

Wenige Minuten später auf einem freien Feld nahe Shanksville, Pennsylvania. Was da brennt, ist das vierte entführte Flugzeug. as einzige, in dem die Passagiere noch dazu kamen, sich zu wehren und Botschaften an Freunde und Familie abzusetzen. Die Maschine stürzte ab.

Kurz vor halb elf stürzt in New York der Nordturm ein. Er war zuerst getroffen worden, aber weiter oben, so dass die Statik noch eine Weile standhielt.

Manhattan versinkt unter einer dicken Staubwolke.

Inzwischen weiß die Welt, dass es sich um eine neue Form von terroristischem Anschlag handelt.

Der Himmel über Amerika ist jetzt gesperrt.

Nur Militärmaschinen fliegen noch, darunter jene, die den Präsidenten in Sicherheit bringt.

Der Präsident, von dem man für einige Stunden nicht weiß, wo er sich aufhält, meldet sich kurz nach 13 Uhr von einem Luftwaffenstützpunkt in Louisiana zu Wort. Bush sagt: “Die Freiheit wurde an diesem Morgen von gesichtslosen Feiglingen angegriffen, die Freiheit wird verteidigt werden. Ich versichere dem amerikanischen Volk, dass die Regierung mit allen Mitteln daran arbeitet, den lokalen Behörden dabei beizustehen, Leben zu retten und Opfern zu helfen. iemand solle daran zweifeln, dass die USA die Verantwortlichen für diese feigen Taten jagen und bestrafen werden.”

Von einem der Täter wird man später letzte Bilder sehen, aufgenommen von einer Überwachungskamera im Flughafen von Boston kurz vor dem Einchecken. Das Trauma dieser Anschläge hat Amerika auch zehn Jahre später nicht verwunden.

Wenige Minuten später auf einem freien feld nahe Shanksville, Pennsylvania.

Die Bilder haben zufällige Augenzeugen mit ihrem Handy aufgenommen.

Was da brennt, ist das vierte entführte Flugzeug.

Das einzige, in dem die Passagiere noch dazu kamen, sich zu wehren und Botschaften an Freunde und Familie abzusetzen.

Kurz vor halb elf stürzt der Nordturm ein.
Er war zuerst getroffen worden, aber weiter oben, so dass die Statik noch eine Weile standhielt.

Manhattan versinkt unter einer dicken Staubwolke.

Inzwischen weiß die Welt, dass es sich um eine neue Form von terroristischem Anschlag handelt.

Der Himmel über Amerika ist jetzt gesperrt.

Nur Militärmaschinen fliegen noch, darunter jene, die den Präsidenten in Sicherheit bringt.

Der Präsident, von dem man für einige Stunden nicht weiß, wo er sich aufhält, meldet sich kurz nach 13 Uhr von einem Luftwaffenstützpunkt in Louisiana zu Wort. “Die Freiheit wurde an diesem Morgen von gesichtslosen Feiglingen angegriffen, die Freiheit wird verteidigt werden. Ich versichere dem amerikanischen Volk, dass die Regierung mit allen Mitteln daran arbeitet, den lokalen Behörden dabei beizustehen, Leben zu retten und Opfern zu helfen.

Niemand solle daran zweifeln, dass die USA die Verantwortlichen für diese feigen Taten jagen und bestrafen werden.”

Von einem der Täter wird man später diese Bilder sehen, aufgenommen von einer Überwachungskamera im Flughafen von Boston kurz vor dem Einchecken.

Das Trauma dieser Anschläge hat Amerika auch zehn Jahre später nicht verwunden.