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Obama sucht den Ausweg aus der Arbeitslosenfalle

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Obama sucht den Ausweg aus der Arbeitslosenfalle

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Wenn Barack Obama nächstes Jahr wiedergewählt werden will, muss er bis dahin wohl mehr Leuten Arbeit verschaffen. Egal was er macht, seit langem verharrt die Arbeitslosigkeit bei gut neun Prozent – und eine Besserung ist nicht in Sicht.

Diese Woche will der Präsident neue Vorschläge machen, wie das zu ändern wäre. Am amerikanischen Tag der Arbeit gibt er schon einmal einen Vorgeschmack, vor Arbeitern in der Autometropole Detroit: Straßen und Brücken bauen zum Beispiel, oder die befristeten Senkungen bei Lohnsteuern und -abgaben fortführen.

“Wir kämpfen für gute Arbeit mit gutem Lohn”, sagt Obama; “für medizinische Versorgung, wenn Ihr krank seid; für sichere Rente, auch wenn Ihr nicht reich seid. Wir wollen, dass es unsere Kinder besser haben. So wollen wir die Wirtschaft auf amerikanische Art wieder aufbauen: ausgeglichen, fair und mit den gleichen Regeln für alle.”

Zuerst muss er aber erneut eine Mehrheit im widerborstigen Kongress überzeugen. Weil Obama das weiß, hat er in seine Rede auch gleich eine Mischung aus Hoffnung und Warnung an die gegnerischen Republikaner gepackt: Man werde ja sehen, ob sie in der Lage seien, das Land vor die Partei zu stellen. Die Zeit für Washingtoner Spielchen jedenfalls sei vorbei.