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Schuldensorgen drücken Börsen erneut nach unten

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Schuldensorgen drücken Börsen erneut nach unten

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Sorgen vor einer Eskalation der Schuldenkrise und einer erneuten Rezession haben die europäischen Börsen zum dritten Mal in Folge absacken lassen.

Frankfurt verlor ein Prozent. Lediglich Zürich schwamm gegen den Strom. Nach der Intervention der Notenbank gewann der SMI rund vier Prozent.

Börsianer bezeichneten den Aktienhandel dennoch als verrückt. Viele Investoren seien von Unsicherheit gepackt und ohne jede Kauflaune.

Bankentitel notierten unterschiedlich. Während UniCredit und Société Générale bis zu sechseinhalb Prozent verloren, betrugen die Einbußen der Deutschen Bank gerade einmal 0,7 Prozent.

An den Devisenmärkten erlebte der Euro eine Berg- und Talfahrt. Nach der Ankündigung der Schweizerischen Nationalbank, einen Wechselkurs von unter einem Franken 20 für einen Euro künftig nicht mehr zu tolerieren, sprang der Euro auf fast 1,4280 Dollar. Am Nachmittag dann rutschte er unter die Marke von 1,40 Dollar. Die EZB hatte den Referenzkurs zuvor noch bei 1,4099 Dollar festgesetzt.