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Saab vor dem Aus - Antrag auf Gläubigerschutz

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Saab vor dem Aus - Antrag auf Gläubigerschutz

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Das Ende von Saab rückt näher: Der angeschlagene schwedische Autobauer hat bei einem Gericht in Vänersborg den Gläubigerschutz beantragt. Ein Zwangsverwalter von außen soll die drohende Pleite abwenden. Unter Gläubigerschutz wäre Saab vor mögliche Insolvenzanträgen geschützt.

Wie Saab-Vorstandschef Victor Muller mitteilte, steckt Saab seit Monaten in großen Schwierigkeiten.

Zwar sei es dem Unternehmen gelungen 125 Millionen Euro an frischem Kapital zu bekommen, doch reiche das nicht aus.

Der Autoabsatz bei Saab geht seit Jahren zurück.

Wurden 2007 noch knapp 130.000 Fahrzeuge verkauft, so waren es 2010 nur noch 32.000.

Bedingt durch Produktionausfälle liefen allein im ersten Halbjahr 2011 nicht mehr als 13.000 Autos vom Band.

Schon einmal hatte das schwedische Unternehmen als zum Verkauf stehende Tochter des US-Konzerns General Motors 2009 Gläubigerschutz beantragt.

Damals wurde Saab von einem vom Gericht

eingesetzten Zwangsverwalter geführt. 2010 übernahm dann der kleine niederländische Sportwagenhersteller Spyker Cars die Schweden.

Saab will nun das Unternehmen stabilisieren und setzt dabei auch auf chinesische Investoren.

Angeblich wollen die Autobauer Pang Da und Youngman 250 Millionen Euro bereitstellen.