Eilmeldung

Eilmeldung

Gedenken an Opfer des Flugzeugunglücks von Jaroslawl

Sie lesen gerade:

Gedenken an Opfer des Flugzeugunglücks von Jaroslawl

Schriftgrösse Aa Aa

Noch immer herrscht Fassungslosigkeit im russischen Jaroslawl. Erst einen Tag ist das Flugzeugunglück her, bei dem 43 Menschen starben, darunter die Eishockey-Spitzenmannschaft Lokomotive Jaroslawl.

Der Staatspräsident fordert Maßnahmen: drastisch weniger Fluggesellschaften, neue Flugzeuge, bessere Pilotenausbildung. Und wenn es mit russischen Flugzeugen nicht klappe, sagt Dmitri Medwedjew, dann müssten eben welche im Ausland gekauft werden.

Die Ursache für das Unglück ist weiter unklar. Offenbar hatte die Maschine aber zu wenig Schub und kam erst hinter der Startbahn hoch, streifte dann aber einen Funkfeuermast und stürzte ab.

Nur zwei Menschen überlebten schwer verletzt, ein Spieler der Mannschaft und ein Besatzungsmitglied. Sie wurden nach Moskau in eine Spezialklinik gebracht.

Das Eishockeyteam wollte in das weißrussische Minsk fliegen, zum ersten Spiel der neuen Saison. In der dortigen Eishalle fanden sich am Abend viele Menschen zum Gedenken an die Toten zusammen. Unter den Opfern war auch der deutsche Nationalspieler Robert Dietrich, der erst zu dieser Saison von Mannheim nach Jaroslawl gewechselt war.