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Gestohlenes Bild von Rubensschüler öffentlich gezeigt

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Gestohlenes Bild von Rubensschüler öffentlich gezeigt

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Das in Griechenland aufgetauchte Gemälde eines Rubensschülers ist dort jetzt der Öffentlichkeit

präsentiert worden. Das Bild wurde vor zehn Jahren aus dem Kunstmuseum im belgischen Gent gestohlen. Letzte Woche schlug die griechische Polizei zu, als es verkauft werden sollte. Mit dem damaligen Raub hatten die Verkäufer aber offenbar nichts zu tun. Die Diebe waren schnell gefasst und 2002 verurteilt worden.

Das beschlagnahmte Bild “Die Jagd des kalydonischen Ebers” habe schätzungsweise einen Wert von 200.000 Euro, teilte der Besitzer, das Genter Museum für Schöne Künste mit. Das Original von Pieter Paul Rubens sei seit Jahren in einer

privaten Sammlung, sagte eine Museumssprecherin.

Museumsleiter Robert Hoozee sagte der belgischen Zeitung De Standaard, man habe erwartet, dass das

Bild früher oder später wieder auftauche. Es sei auf dem Kunstmarkt nicht zu verkaufen. Es gebe drei Versionen, davon seien zwei in Privatbesitz.

Ein 65 Jahre alter Trödler und eine 40-jährige Frau, beide Griechen, wurden bei der Polizeiaktion festgenommen. Nach griechischen Berichten hat die Frau ausgesagt, sie habe das Gemälde von einem

Freund bei einem Urlaub 2003 auf der Insel Rhodos

geschenkt bekommen. Wegen finanzieller Probleme habe sie jetzt versucht, das Gemälde zu verkaufen.