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Jüdische Siedler schänden Moschee


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Jüdische Siedler schänden Moschee

Radikale jüdische Siedler haben am Donnerstag im Westjordanland eine Moschee geschändet und zwei palästinensische Fahrzeuge in Brand gesetzt. An die Wand der Moschee schmierten die Täter den Schriftzug “Preisschild”. Damit wollen die Täter klarmachen, dass ihre Vergeltungsaktion der Preis für die Räumung einer illegalen israelischen Siedlung ist. Außerdem zerstachen sie auf einem Stützpunkt der israelischen Streitkräfte mehrere Reifen und zerschlugen bei 13 Fahrzeugen Windschutzscheiben.

“Israel ist stolz darauf, ein demokratischer Rechtsstaat zu sein. Die Gleichheit vor dem Gesetz gilt für alle und wir werden keine Mühen scheuen, um Gesetzesbrecher zur Rechenschaft zu ziehen, seien es Araber, Juden oder sonstwer”, versprach der stellvertretende israelische Außenminister Danny Ayalon.

Am Montag hatten die Streitkräfte drei Häuser der illegalen Siedlung Migron abgerissen. Der Oberste Gerichtshof Israels hatte den Abriss der Häuser angeordnet, weil sie auf dem Privatgrundstück eines Palästinensers errichtet worden waren.

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