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Clinton: "Al-Qaida kann jederzeit wieder zuschlagen"

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Clinton: "Al-Qaida kann jederzeit wieder zuschlagen"

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US-Außenministerin Hillary Clinton hat sich kurz vor dem Jahrestag der Anschläge vom 11. September über den Kampf der USA gegen den Terrorismus geäußert. Sie sagte:

“Wir haben über die letzten zehn Jahre wichtige Schritte gemacht. Unsere Regierung ist besser organisiert. Unsere Verteidigung ist besser als am 11. September 2011, jedoch gibt es immer noch echte Bedrohungen, wie wir heute gesehen haben. Es gibt noch viel zu tun.”

Hinter den aktuellen Anschlagsplänen stecke wieder Al-Qaida, so Clinton. Es sei allerdings nicht möglich, jedes geplante Attentat zu vereiteln, Al-Qaida könne durchaus jederzeit erneut zuschlagen, warnte sie. Die Maßnahmen der Regierung gegen den Terror fasste sie so zusammen:

“Um ein Terrornetzwerk wirklich zu besiegen, müssen wir seine Finanzen angreifen, seine Nachwuchs-Rekrutierung und seine sicheren Rückzugsorte. Wir müssen uns mit der Ideologie der Extremisten befassen, ihre Propaganda kontern und seine Attraktivität verringern. So werden alle Gesellschaften begreifen, dass Terroristen eine Bedrohung für sie darstellen und sie werden ihnen darum Schutz und Unterstützung verweigern. Wir brauchen starke internationale Partner in den Regierungen und der Zivilgesellschaft, die diese Anstrengungen überall dorthin bringen können, wo Terroristen tätig sind.”

Ende des Monats werde ein Antiterorrismusforum eingerichtet, so Clinton weiter. Bei diesem Forum sollen Experten aus zahlreichen Ländern, darunter Deutschland und der Schweiz, Bedrohungen durch Terroristen identifizieren und Lösungen finden.