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"Glaubhafte Terrordrohung" für New York und Washington

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"Glaubhafte Terrordrohung" für New York und Washington

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New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg ging tapfer voran. Demonstrativ nahm der Stadtchef die U-Bahn, um klarzumachen: Man ist wachsam und lässt sich auch von den neuen Terrordrohungen kurz vor dem 9/11-Jahrestag nicht einschüchtern. Die Sicherheitsvorkehrungen in New York wurden in den letzten Tagen hochgefahren, die Polizei um ein weiteres Drittel aufgestockt.

Hinter der aktuellen Drohung steckt laut US-Außenministerin Hillary Clinton offenbar al-Qaida. Es gebe glaubhafte aber noch unbestätigte Hinweise darauf. In einer Rede zur Terrorbekämpfung sagte Clinton: “Zehn Jahre danach haben wir wichtige Verbesserungen erzielt. Die Regierung ist weitaus organisierter. Unsere Verteidigung ist stärker als am 11. September 2001. Aber es gibt immer noch direkte Bedrohungen, wie wir heute gesehen haben. Es ist noch viel zu tun.”

Auch in Washington wurden die Sicherheitsmaßnahmen angezogen. Die US-Hauptstadt soll den Informationen zufolge ebenfalls mögliches Ziel neuer Anschläge sein. Nach Medienberichten besteht ein Verdacht gegen drei Personen, die in die USA eingereist sein könnten. Auf einer Skala von eins bis zehn werde die aktuelle Bedrohung “bislang” auf Stufe 5 oder 6 eingeordnet, heißt es.