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Interpol fahndet nach Gaddafi

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Interpol fahndet nach Gaddafi

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Der untergetauchte libysche Ex-Herrscher Muammar al-Gaddafi steht jetzt auf der Fahndungsliste von Interpol. Die internationale Polizeiorganisation schickte eine sogenannte “Red Notice” an alle 188 Mitgliedsländer. Gemeinsam mit Gaddafi werden dessen Sohn Saif al-Islam sowie der

Geheimdienstchef und Gaddafi-Schwager Abdullah Senussi gesucht.

Einige Orte – wie etwa Gaddafis Heimatstadt Sirte – werden noch von Gefolgsleuten des ehemaligen Machthabers kontrolliert.

Unterdessen trafen erneut hochrangige Gaddafi-Anhänger im südlichen Nachbarland Niger ein. Der Außenminister des Niger, Mohamed Bazoum, betonte, Gaddafi selbst sei nicht im Niger. Die Grenzen würden kontrolliert. Bazoum erklärte, Gaddafi-Anhänger, die sich im Niger aufhielten, könnten frei entscheiden, ob sie bleiben oder weiterreisen wollten.

Die USA forderten alle Länder in Westafrika auf, ihre Grenzen zu sichern und Mitglieder der ehemaligen libyschen Regierung festzunehmen, sollten sie einreisen wollen.